Freitag, 21. März 2008

No pain no brain




Kurz vor weihnachten hatte ich das vergnügen den Tattookünstler Norbert im Studio No Pain No Brain in Berlin am Rosa-Luxemburg Platz zu portraitieren.
Wieder auf Kodak T-max 100 mit der hassi

nachdenklich auf Kodak T-max



Lange bevor ich den Fomapan 100 für mich entdeckt hatte, habe ich für portraits und auch sonst alles kodak T-max 100 belichtet. Der wurde danach ganz konservativ in Kodak T-max entwickler genau nach herstellerangaben entwickelt. Im Ergebniss gab es einen hervorragend scannbaren film mit schönen Tonwerten. Dennoch gefällt mir der Fomapan derzeit besser.
Hier 2 fotobeispiele aus der Zeit vor Weihnachten.
Beide mit der alten hasselblad und dem Zeiss CF 80 2.8 aufgenommen.

Fomapan 100 in Diafine




Die Tschechen machen in meinen augen sehr schöne Filme, mein lieblingsfilm von Ihnen heißt fomapan 100, ein sehr schöner film auf blauem Träger der sich hervorragend mit klassischen entwicklern wie Rodinal (Adox R09) versteht. Will man ihn in rodinal entwickeln sollte man ihn als iso 80er belichten.
Wie versteht er sich nun mit Diafine?
Für mein verständniss ganz prächtig, will man leicht zu scannende negative sollte man ihn als 200er belichten, als 100er wird er für meinen geschmack schon sehr dicht, lässt sich aber noch scannen und printen. Das Material ist durchaus robust und meines wissens nach der günstigste Film auf dem deutschen Markt, die rolle kostet knapp 2€, er hat so ein geniales preis-leistungsverhältniss.

Samstag, 15. März 2008

Olympus PEN FT Review/Test fortsetzung



Nachdem das erste richtige shooting mit der Pen gemeistert ist kann ich schon weit mehr über das Handling sagen.
Insgesamt ist die Kamera sehr führig und auch in der Hitze eines shootings gut zu bedienen, was stört ist das der X-sync Kontakt mit recht grober toleranz gefertigt ist und so das Synchronkabel gern aus dr Buchse rutscht. Wenn man nicht aufpasst hat man dann ein recht dunkles Bild.
Der Sucher ist von der Größe und der Helligkeit voll tauglich, wie es in dunklen Konzertsäälen aussieht weiß ich nicht, aber das wär auch nicht das Einsatzgebiet der wahl. (kleines Negativ, hohe iso = viel Korn).
Die Pen FT ist in meinen Augen sehr gut für Streetfotos geeignet, sie ist klein leicht und unscheinbar und aufgrund ihres looks hält der Durchschnittsmenschen einen nicht für voll.
Das auslösegeräusch ist ein sattes klacken, für mich klingt es tiefer aber leiser als das der EOS 350D, ich denk man kann es mit dem Klacken eines Großformatverschlusses vergleichen.
Bisher habe ich mit ihr 1 Rolle Kodak E100GX Diafilm und 2 Rollen S/W negativ Film belichtet, auch beim Belichten des E100GX gab es keine Probleme, wo nach die Verschlusszeiten akkurat sind.
Im laufe der Woche folgt hoffentlich ein kleines Projekt welches ich mit der Olympus pen FT realisieren möchte.


Donnerstag, 6. März 2008

Olympus PEN FT Review



Im grunde ist das kein richtiges Review, eher ein erster Eindruck, für ein Review hab ich die kamera noch nicht lange genug.
Ein erster Eindruck für eine Kamera die 1966 das Licht der Welt erblickt hat klingt etwas abwegig, warum sollte man eine Kamera kaufen bei der man den Film nach jedem Schuss noch selbst vorspulen muss??
Naja warum denn nicht?
Gehen wir erstmal die Technischen Daten durch
Gewicht: 600 Gramm mit Standartlinse
Format: 18x24 Hochformat (35mm KB-Film) ergo passen 72 Fotos auf einen 36 Bilder Film
Verschluss: 1 Sek bis 1/500sec
X-Sync: Alle Zeiten
Filmaufzug durch Schnellspannhebel (großartiges Feeling)
Eine Batterie ist nur für die Belichtunsmessung (TTL) nötig, sonst ist die Kamera völlig unabhängig von Strom.
Objektive: Wechselbar Olympus Pen Bajonett (viele Adapter auf alle gängigen Linsen)
Ojektiv bei dieser Kamera: Zuiko 40mm 1.4

Die PEN FT ist eine vollwertige Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven und allem was der geneigte Fotograf braucht.
Sie ist klein,kompakt und leicht, fühlt sich dennoch sehr wertig und robust verabeitet an und liegt sehr gut in der Hand.Nichts knarzt, keine Grate stehen über und Plastik sucht man auch vergebens. Die bedienung ist sehr intuitiv (3 Einstellungen sind zu bedienen Fokus,Blende und Zeit) Schon bei der ersten Rolle Film weiß man wo alles liegt und die Kamera lässt sich problemlos benutzen. Das Design ist sehr schlicht und modern.

Sie ist quasi prädesteniert für Streetfotos und aufgrund von Größe und Gewicht kann man sie immer mit sich führen. Das Lichtstarke Standartobjektiv ist scharf und Kontrastreich und bietet dank f.1.4 auch bei dämmerung viele Reserven.

Mein erster Film war ein Fomapan 100, belichtet als iso 200er und entwickelt in Diafine.
Hier ein paar Ergebnisse:



Da die Kamera in der normalen Position Hochformataufnahmen macht bietet es sich an jeweils 2-4 Fotos zu kombinieren (4 Fotos ist das Maximum was ich mit meinem 6x7 Vergrößerer auf Fotopapier bekomme) und so kleine Serien zu erstellen.

Das ist der Erste Eindruck mit der Olympus ich hoffe nach dem Wochenende kann ich mehr schreiben oder zeigen.